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Im letzten Spiel beider Mannschaften ging es eigentlich um nichts mehr. Weilerswist als Tabellenvorletzter war heute bereits abgestiegen, Geyen hatte sich zuletzt trotz vieler personeller Ausfälle wieder ans Mittelfeld rangekämpft. Dies gab Trainer Oguz Kahraman die Möglichkeit, einigen der in der kommenden Saison dazustoßenden A-Jugendspieler Gelegenheit zu geben, heute mal Senioren-Bezirksligaluft zu schnuppern. Zudem fehlten heute mit Miron Wessels, Finn Springer und einige andere Spielern, wichtige Säulen der Mannschaft und im Tor stand auch heute noch mal Feldspieler Michal Jucken, der den fehlenden Torwart ersetzte. Von daher konnte man heute nicht unbedingt mit einer Glanzleistung rechnen.
Trotzdem lief es zunächst ganz ordentlich aus Geyener Sicht, man erspielte sich viele Möglichkeiten, hatte aber hier im Abschluss Pech. Leider trug der Schiri mit vielen fragwürdigen Entscheidungen dazu bei, dass Weilerswist kaum in Schwierigkeiten geriet. Aber in Anbetracht der Tatsache, dass es heute wie gesagt nur noch um die „goldene Ananas“ ging, blieb man auf Geyener Seite eher gelassen. So plätscherte das Spiel bis zum Halbzeitpfiff dahin, da beide Mannschaften mittlerweile relativ ausgeglichen spielten, wobei die Gastgeber bis zur Halbzeit keine einzige zwingende Möglichkeit hatten. Halbzeit zwei begann wie die erste, Geyen hatte viele Chancen, aber auch hier pfiff der Schiri gefühlte 100mal Abseits.
Hier kamen nun auch Petrus schon die Tränen, denn ab da setzte der Regen ein. Endlich kam dann mal ein Angriff durch, der mal nicht abgepfiffen wurde und diesen nutzte Enes Arslan zum langersehnten 0:1 in der 53. Minute. Die Freude hatte sich gerade gelegt, da glich Weilerswist nur 3 Minuten später durch einen abgefälschten Ball zum 1:1 aus. Auf Geyener Seite wurde nach und nach ausgewechselt, so dass auch weitere 3 A-Jugendspieler ihren ersten Einsatz bekamen. Zwischenzeitlich verlor man aber auf Geyener Seite etwas den Faden, war nicht mehr so präsent, was dem Gastgeber die Möglichkeit gab, Geyen noch 2 Dinger einzuschenken ( 62. / 87. ).
Einen Elfmeter, den Geyen noch bekam, verschoss man leider kläglich übers Tor, so dass es beim 3:1 für Weilerswist blieb. Alles in allem sicher kein berauschender Auftritt Geyens, aber eine Großattacke war auch heute nicht zu erwarten. Die meisten werden wohl nun auch froh sein, dass die Saison zuende ist, man Kraft tanken und abschalten kann, denn eine einfache Saison war es sicher nicht.
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